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Uhrenlexikon

Hahnenuhren
-> Comtoise

Hakenhemmung
-> Hemmung
Von William Clement 1680 eingeführte rückfallende Hemmung mit einem Hemmungsrad, dessen Zähne senkrecht zum Trieb stehen. Der ankerförmige Teil der Hemmung gibt im Wechsel einen Zahn frei und hemmt dabei gleichzeitig den anderen. Diese Form der Hemmung ist möglicherweise einige Jahre zuvor bereits von Robert Hooks (1625 – 1703) erfunden worden.

Halbsavonette
-> Savonette
Savonette mit kreisförmigem Fenster im vorderen Deckel, durch das die Zeit auch ohne das Öffnen des Deckels abgelesen werden kann.

Halbschwingung
Winkel, den die schwingende Unruh zwischen ihren beiden Umkehrpunkten beschreibt. Zwei Halbschwingungen werden als Schwingung bezeichnet, hörbar als „Tick-Tack“.

Halsuhr
Vor 1600 entstandene am Hals getragene Uhr, die sich aus der Dosenuhr entwickelt hat.

Handaufzug
Die Zugfeder wird durch tägliches Aufziehen mit der Aufzugskrone gespannt.

Hauptuhr (Mutteruhr)
Steueruhr in Uhrenanlagen, die durch ein vom Pendel gesteuertes Kontaktsystem elektrische Impulse auf parallel geschaltete Nebenuhren gibt.

Heliozentrisches Zifferblatt
-> Geozentrisches Zifferblatt

Hemmung
-> Ankerhemmung (freie)
-> Béthunehemmung
-> Brocothemmung
-> Chronometerhemmung
-> Cylinderhemmung
-> Duplexhemmung
-> Grahamhemmung
-> Hakenhemmung
-> Roskopf-Stiftankerhemmung
-> Spindelhemmung
-> Spitzzahnankerhemmung
-> Scherenhemmung
Sorgt für schrittweisen, regelmäßigen Ablauf mechanischer Uhren, erkennbar am Ticken.
Das Hemmungsrad überträgt schubweise die Energie vom Räderwerk auf den Gangregler (Pendel oder Unruh) indem es diesen bei jeder Schwingung anstößt. Nach dem Anstoß schwingt das Pendel oder die Unruh ohne Antrieb und blockiert das Hemmungsrad bis zum nächsten Anstoß.
Man unterscheidet nach der Bewegung des Hemmungsrades die rückfallende und die ruhende Hemmung. Bei der freien Hemmung schwingt der Gangregler nach jedem Impuls ohne Verbindung mit der Hemmung.

Himmelsäquator
Entspricht der Äquatorebene, jedoch auf das Himmelsgewölbe gedacht übertragen.

Holländischer Schlag
-> Schlagfolgen
-> Schlagwerk

Holz(räder)uhr
Besteht aus einem Werkgestell von zwei bis vier senkrecht hintereinander angeordneten Lagerbändern. Oben und unten sind diese Lagerbänder mit der Deck- bzw. Bodenplatte verzapft oder verstiftet. Das Werkgestell, alle Räder, Hebel und Stifte, sogar die Zeiger, sind aus Holz.

Horizont
Gesichtskreis

Horizontalsonnenuhr
-> Sonnenuhr
Sonnenuhren mit waagrechten Zifferblättern. Sie können als Gnomonuhr oder mit an die geographische Breite angepasstem Polos konstruiert werden. Sie bedürfen der Südorientierung.

Horizontaltischuhr
-> Türmchenuhren
-> Zifferblatt
In der Renaissance hergestellte Tischuhren, die auf ihrer Oberseite meist kunstvoll gravierte, feuervergoldete Kupferzifferblätter, auf die ein schmaler, oft versilberter Zahlenreif mit römischen Zahlen aufgesetzt war, haben.

Horloge (franz.)
-> Großuhr